Schutzabsperrung „Piranya“ – Patent Russlands Nr. 93316

Patent Russlands Nr. 93316 – Schutzabsperrung „Piranya“

Patent Russlands: Nr. 93316
Autor: Tkachenko Yuriy Wladimirowitch
Kapitel in der Internationalen Patentklassifikation: B21F 25/00 – Stacheldraht, Netze, Absperrungen, Einzäunungen, Drahtgeweben.
Veröffentlicht am: 27.04.2010

Die Ausnutzung: für die Errichtung der Schutz-/Sicherheitsbarrieren für die Vorbeugung des unbefugten Eindringens auf die Regimeobjekte.

Das Wesen: das Stachelband, das aus dem Metallstreifen (Werkstück) hergestellt wird, enthält den Mittelabschnitt und eine Vielzahl von Angriffselementen, die damit ganzheitlich gebildet sind. Die Angriffselemente sind den Mittelabschnitt des Bandes entlang gleichmäßig mit der Verschiebung, die der Hälfte des Angriffselementes gleich ist, von jeder Seite vom Mittelabschnitt untergebracht. Jedes Angriffselement ist in Form des gleichseitigen Dreieckes mit den geraden Seitenflächen ausgeführt, die von dem Mittelabschnitt perpendikulär gerichtet sind, mit der Dornspitze. Als Spitzen jeder der Zacken gilt der Winkel zwischen den Seitenflächen des Dreieckes. Das Dreieck kann sowohl die ausgebogenen nach außen als auch die eingebogenen nach innen Flanken haben. Die Dreiecke können von einer Seite vom Mittelabschnitt eine Größe und von anderer Seite – andere Größe haben. Die Dreiecke von einer Seite vom Mittelabschnitt können auch verschiedene Größe haben. Das Stachelband kann bezüglich der Längsachse des Bandes verdreht ausgeführt sein. Das Stachelband kann wellenartig ausgeführt sein oder gewendelt sein. Die Angriffselemente- Dreiecke können von der Fläche des Mittelabschnittes sowohl in eine Seite, als auch in verschiedene Seiten ausgebogen sein.

Technischen Vorteile: die Erhöhung der Barriereeigenschaften; abfallfreie Produktion; die Verbreiterung des Anwendungsbereiches.

Das Geschmacksmuster bezieht sich auf die Eisenwarenproduktion, u.z. auf die Produktion der Stachelbänder, die als Sicherheitsbarrieren ausgenutzt werden und für die Vorbeugung des unbefugten Eindringens auf die Regimeobjekte bestimmt sind. Bekannt ist das Herstellungsverfahren des Stachelbandes, dabei man die Löcher im Streifen die Symmetrieachse entlang stanzt, darin man die sternförmigen Dorne befestigt, die in die Löcher des Streifens mit dem Winkel hineingesteckt werden, der bezüglich der anderen in die gegensätzliche Seite gerichtet ist, und seitens der anderen Winkel biegt man das Band den Dorn herum, walzt man ein und verdreht man im Abschnitt zwischen den Löchern dessen Längsachse herum [s. Erfinderschein der UdSSR Nr. 519256 aus der Klasse B21F25/00, veröffentlicht am 25.06.1976].

Zu den Hauptmängeln des bekannten Verfahrens gehört die Kompliziertheit der Herstellung des Erzeugnisses, dessen hoher Preis und die Unsicherheit der Befestigung der Dorne an dem Band.

Bekannt ist auch das gezackte Band, das aus dem Metallstreifen hergestellt ist und den Mittelabschnitt und eine Vielzahl von den gegensätzlichen Paaren der Elemente enthält, die damit ganzheitlich gebildet sind, jedes Element der Paare der Elemente ist mit dem ersten und mit dem zweiten äußeren Zacken, mit dem dritten und dem vierten inneren Zacken ausgerüstet, die durch die im Streifen gestanzten ovalen Löcher gebildet sind [s. Patent von USA Nr. 4887796 aus der Klasse B21F25/00, veröffentlicht am 19.12.1989].

Die Hauptmängel des bekannten gezackten Bandes ist seine nicht genügende Humanität – die Form dessen äußeren Dorne trägt zu dem Zufügen der ernsten Verwundungen und Körperverletzungen bei, und der ziemlich große Abstand zwischen der Symmetrieachse der benachbarten Paare der Elemente gewährleistet den genügenden aufhaltenden Effekt der Fragmente der Kleidung und des Körpers des Übertreters nicht. Das Band hat den hohen Wertpreis dadurch, dass man es aus dem Edelstahl hergestellt, dessen Verarbeitung einen großen Energieaufwand fordert, bei der Herstellung dieses Bandes erhöht sich auch der Verschleiß der Ausrüstung und der Stanze. Außerdem ist der Anschnitt des Metalls bei dessen stanzen wegen der spezifischen Form der äußeren und der inneren Zacken nicht rationell – es wird sich die große Menge des Metallverschnittes gebildet.

Äußerst nah seinem Wesen und der erreichbaren Wirksamkeit nach, das als Prototyp genommen wird, ist das Stachelband, das aus dem Metallstreifen hergestellt ist, das einen Mittelabschnitt und eine Vielzahl von den gegensätzlichen Paaren der Angriffselemente enthält, die damit ganzheitlich gebildet sind, dabei liegen die Paare der Angriffselemente gleichmäßig den Mittelabschnitt des Bandes entlang, und auch jedes Angriffselement im Paar besteht aus der Grundlage und den gegensätzlich gerichteten Zacken, die an den äußeren Seiten des Elementes ausgeführt sind, und als die Spitzen jeder der Zacken gelten die Winkel, die durch die äußere Seite und die Flanken des Elementes gebildet sind, dabei ist der innere breite Raum zwischen den Zacken der Elemente gebildet, der durch die Spitzen der Zacken dieser Elemente von außen beschränkt (geschützt) ist [s. Patent der Ukraine Nr. 41834 aus der Klasse B21F25/00, veröffentlicht am 24.04.2001].

Der Hauptmangel des bekannten Stachelbandes besteht darin, dass man mit seiner Hilfe die zuverlässige Barriere wegen der ungenügenden Schutzeigenschaften des Stachelbandes selbst nicht errichten kann. Das Vorhandensein dieses Mangels lässt sich damit erklären. Die Spitzen der Zacken der Angriffselemente sind den Mittelabschnitt des Bandes entlang gerichtet, weil sie auf den äußeren Seiten des Angriffselementes liegen. Solche räumliche Ausrichtung der Zacken verhindert nicht dem Verbrecher mit dem Hand nach dem Band zu greifen, u.a. das Angriffselement zu schlingen, und das Band in die beliebige Seite zurückzuziehen oder zu biegen. Dabei wird die Handfläche nicht verletzt dadurch, dass es an dem Angriffselement keine Zacken gibt, die bezüglich der Längsachse des Bandes in dem irgendwelchen Winkel gerichtet würden, der äußeren Seite der Angriffselemente ist also irgendwelche angespitzte Elemente entzogen, die sich daran befinden.

Der zweite bedeutende Mangel des bekannten Stachelbandes ist die Unwirksamkeit der Ausnutzung des Werkstoffes des Werkstückes (des Metallstreifens) wegen des Erhaltes des Verschnittes vom Metall während des Stanzens im Streifen einer Vielzahl von den gegensätzlichen Paaren der Angriffselemente für die Bildung des breiten inneren Raums, darin die Spitzen der Zacken gerichtet sind. Solcher Verschnitt beträgt bis zu 30 % der Gesamtfläche des Metallwerkstückes.

Zugrunde dem Geschmacksmuster ist die Aufgabe der Erhöhung der Schutzeigenschaften des Stachelbandes und der Wirksamkeit der Ausnutzung des Werkstoffes des Werkstückes mittels der räumlichen Neuorientierung der Zacken durch die Veränderung der Konstruktion der Angriffselemente gelegt.

Die Lösung der gestellten Aufgabe wird dadurch erreicht, dass das Stachelband, das aus dem Metallstreifen (Werkstück) hergestellt wird, den Mittelabschnitt und eine Vielzahl von Angriffselementen enthält, die damit ganzheitlich gebildet sind, dem Vorschlag nach sind die Angriffselemente den Mittelabschnitt des Bandes entlang gleichmäßig mit der Verschiebung, die der Hälfte des Angriffselementes gleich ist, von jeder Seite bezüglich des Mittelabschnittes untergebracht, und auch jedes Angriffselement ist in Form des gleichseitigen Dreieckes mit den geraden Seiten ausgeführt, die von dem Mittelabschnitt perpendikulär gerichtet sind, mit der Dornspitze, und als Spitzen jeder der Zacken gilt der Winkel zwischen den Seiten des Dreieckes.

  • Das Dreieck kann sowohl die ausgebogenen nach außen als auch die eingebogenen nach innen Seiten haben.
  • Die Dreiecke können von einer Seite vom Mittelabschnitt eine Größe und von zweiter Seite – andere Größe haben.
  • Die benachbarten Dreiecke von einer Seite vom Mittelabschnitt können auch verschiedene Größe haben.
  • Das Stachelband kann sowohl flach als auch verdreht bezüglich der Längsachse des Bandes ausgeführt sein.
  • Das Stachelband kann sowohl geradlinig, als auch wellenartig ausgeführt sein oder gewendelt sein.
  • Die Angriffselemente- Dreiecke können ausgebogen von der Fläche des Mittelabschnittes sowohl in eine Seite, als auch in verschiedene Seiten ausgeführt sein.

Da die Spitzen der Zacken der Angriffselemente zu dem Mittelabschnitt des Stachelbandes senkrecht gerichtet sind, ist es unmöglich danach mit dem Hand zu greifen ohne die Handfläche zu verletzen, das heißt – es ist unmöglich, das Band in irgendwelche Seite zurückzuziehen oder beiseitezubiegen und gerade auf solche Weise den freien Durchgang durch die Schutzabsperrung zu bilden.

Den sozialen Effekt von der Ausnutzung des vorgeschlagenen Geschmacksmusters, verglichen mit der Ausnutzung des Prototyps, bekommt man durch die Erhöhung der Zuverlässigkeit des Schutzes der bewachten Objekte und durch die Verbreiterung der Nomenklatur solcher Objekte. Den wirtschaftlichen Effekt von der Ausnutzung des vorgeschlagenen Geschmacksmusters, verglichen mit der Ausnutzung des Prototyps, bekommt man durch die Einsparung des Metalls durch die Verwendung der abfallfreien Technologie und die Senkung des Selbstkostenpreises des Stachelbandes durch die Vereinfachung der Ausrüstung und demzufolge und ihres Wertes.

Nach der Beschreibung des oben erwähnten Stachelbandes „Piranya“ soll es den Spezialisten in diesem Wissensbereich offensichtlich sein, dass alles Oberbeschriebene nur illustrativ, sondern nicht einschränkend ist, selbst wenn es als Muster vorgestellt wird. Die zahlreichen möglichen Modifizierungen und die anderen Varianten der Ausführung der Angriffselemente des Stachelbandes, u.a. ihre Größe und die Formen, können in verschiedener Korrelation und konstruktiv verändert werden, und liegen selbstverständlich innerhalb des Umfanges einer der gewöhnlichen und der natürlichen Herangehensweisen in diesem Kenntnisbereich und daher werden sie als solche betrachtet, die innerhalb des Umfanges dieser technischen Lösung liegen.

Die Zusammenfassung der angebotenen technischen Lösung: vom Mittelabschnitt des Bandes laufen die dreieckigen Angriffselemente aus, deren Zacken bezüglich der Längsachse des Bandes nicht parallel, sondern perpendikulär liegen, sie können auch in beliebiger Richtung abgebogen sein, sogar schraubenartig, und gerade dieser Umstand lässt dem Band die aufgezählten und die anderen Vorteile erhalten. Die Herstellung, die Veränderung und die Ausnutzung nur der einzelnen Elemente des Bandes beschränkt natürlich das Spektrum der oben aufgezählten Vorteile, kann entsprechend nicht als die neuen technischen Lösungen in diesem Wissensbereich gelten, weil die andere ähnliche der beschriebenen Ausführung des Stachelbandes keine schöpferische Herangehensweise von den Konstrukteuren und den Ingenieuren mehr fordert, deswegen kann sie nicht als Resultat ihrer schöpferischen Tätigkeit oder als neues Objekt des geistigen Eigentums gelten, das die Schutzdokumente vorsieht.

Die Formel des Geschmacksmusters

  1. Das Stachelband, das aus dem Metallstreifen (Werkstück) hergestellt wird, enthält den Mittelabschnitt und eine Vielzahl von Angriffselementen, die damit ganzheitlich gebildet sind, unterscheidet sich dadurch, dass die Angriffselemente den Mittelabschnitt des Bandes entlang gleichmäßig mit der Verschiebung, die der Hälfte des Angriffselementes gleich ist, von jeder Seite vom Mittelabschnitt untergebracht sind, und auch jedes Angriffselement ist in Form des gleichseitigen Dreieckes mit den geraden Seiten, die von dem Mittelabschnitt perpendikulär gerichtet sind, mit der Dornspitze ausgeführt ist, und als die Spitzen jeder der Zacken gilt der Winkel zwischen den Seiten des Dreieckes.
  2. Das Stachelband unterscheidet sich vom Punkt 1 dadurch, dass das Dreieck die ausgebogenen nach außen oder die eingebogenen nach innen Seiten hat.
  3. Das Stachelband unterscheidet sich vom Punkt 1 dadurch, dass die Dreiecke von einer Seite vom Mittelabschnitt eine Größe und von zweiter Seite andere Größe haben.
  4. Das Stachelband unterscheidet sich vom Punkt 1 dadurch, dass die Dreiecke von einer Seite vom Mittelabschnitt verschiedene Größe haben.
  5. Das Stachelband unterscheidet sich vom Punkt 1 dadurch, dass es bezüglich der Längsachse des Bandes verdreht ausgeführt ist.
  6. Das Stachelband unterscheidet sich vom Punkt 1 dadurch, dass es wellenartig ausgeführt ist oder gewendelt ist.
  7. Das Stachelband unterscheidet sich vom Punkt 1 dadurch, dass die Angriffselemente- Dreiecke von der Fläche des Mittelabschnittes ausgebogen in eine Seite oder in verschiedene Seiten ausgeführt sind.
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